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Abgesagt: Wie können wir die Frauen im Iran und Afghanistan und anderen prekären Verhältnissen unterstützen?

Fr, 10.11.2023 18-20 Uhr
Veranstalterin
Evangelische Akademie im Rheinland
Themenbereich
Politik
Reihe
Der feministische Widerstand im Iran
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+++ Die Veranstaltung musste leider abgesagt werden. +++
Sollen sich die Verhältnisse im Iran und die Lage der Frauen verbessern, braucht es diplomatischen und sonstigen Druck auch von außen. Die iranische radikal-islamistische Regierung missachtet die Gleichstellung von Mann und Frau, ebenso wie die afghanische Taliban-Regierung und einige der djihadistisch-salafistischen Bewegungen. Sie verstößt damit gegen Menschen- und Völkerrecht und muss verurteilt werden. Doch wie können wir Druck ausüben?

Referentin:
Sharzad Eden Osterer, Journalistin Bayerischer Rundfunk, München

Zur Reihe:
Was ist los in der Islamischen Republik Iran? Nach dem gewaltsamen Tode der Kurdin Jina Mahsa Amini Ende letzten Jahres in der Haft der Sittenpolizei und der versuchten Vertuschung der Umstände ihres Todes, gingen vor allem die Frauen auf die Straße und protestierten gegen den Staat und die klerikalen Führer. Völlig unerwartet hat sich damit eine neue Form des Widerstands im Iran lautstark entwickelt. Schon öfter sah es danach aus, dass auch das schiitisch-islamistische Regime wie das des Shahs fallen würde. Doch konnte es dies mit Gewalt und unnachgiebiger Härte immer wieder verhindern. Diesmal aber haben sich in kurzer Zeit vor allem junge Menschen dem Protest angeschlossen und noch nie waren auch die ethnischen Minderheiten in so einem Ausmaß beteiligt. Nachdem das Regime zunächst überrascht reagierte, hat Hardliner Präsident Raisi drakonische Strafen durchgesetzt und zahlreiche Menschen zum Tode verurteilt. Die Härte, mit der die Mullahs und ihre Verbündeten, die Revolutionsgarden, die die eigentliche Macht im Lande haben, reagieren, ist beispiellos.
Anmeldung und praktische Hinweise
Anmeldung für die Online-Teilnahme: Gisela.Haertel@ekir.de

Wir nutzen die Videokonferenz-Software Zoom.
Kosten
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Ansprechpartner:in
Jörgen Klussmann, Studienleiter
Themenbereich: Politik des Dialogs und der Vielfalt
https://www.fremd-vertraut.de/
Tel.: 0228 479898-50
Veranstaltungsort
Online
00000 Internet
Hinweise (Förderung, Programm o.ä.)
In der Reihe hat stattgefunden:

20.10.2023
Die Geschichte der Frauenbewegung im Iran
Parisa Tonekaboni, Journalistin, Islamwissenschaftlerin
Zielgruppe
Es sind alle eingeladen, die sich für das Themenfeld interessieren.